Woher die Namen unserer Schule kommen:

  1. Heinrich Schüchtermann

Er arbeitete zunächst als mittelständischer Uhrmacher in Dortmund. Danach gründete er ein Unternehmen für Maschinenbau. Zusammen mit dem Unternehmer Kremer gründete er die “Schüchtermann & Kremer-Baum Aktiengesellschaft für Aufbereitung“, ein wichtiger Bergbauzulieferer. Das Unternehmen produzierte Kohleaufbereitungs- und Kokerei – Maschinen, Dampfmaschinen, Brikettfabriken, Filter, Turbinen, Pumpen, Ventilatoren und Stahlkonstruktionen für den Bergbau.

Neben seinem unternehmerischen Wirken engagierte sich der Katholik Heinrich Schüchtermann auch sozial und politisch. Im Juni 1884 eröffnete Schüchtermann das Josefinenstift, in dem Dienstmägde unter der Aufsicht von Nonnen in Hand- und Hausarbeiten ausgebildet wurden. Später dehnte das Josefinenstift seine Tätigkeit aus und begann mit der Einrichtung einer Speiseanstalt für Arbeiter.

Heinrich Schüchtermann wurde 1899 in seiner Heimatstadt Dortmund ein Denkmal gesetzt. Es steht vor dem Ostwall – Museum und erinnert an das Wirken von Heinrich Schüchtermann.

Nach seinem Tode floss sein Vermögen in die heute noch aktive Schüchtermann-Schiller’sche Familienstiftung, die sich im Gesundheitswesen betätigt und eine Klinik in Bad Rothenfelde unterhält.

Jan-Hendrik Güttler und Julian Kuhlke,
Klasse 3A/2009

entnommen aus “Wikipedia“

  1. Der heilige Liborius

Der heilige Liborius ist der Namenspatron der Libori – Kirchengemeinde. Die Liborischule hat eine Beziehung zur Liborigemeinde, sie war zuerst eine katholische Schule. Dann wurde abgestimmt und entschieden, dass die Liborischule eine Gemeinschaftsschule werden sollte.

Der heilige Liborius stammt wohl aus einer gallischen Familie, sein Name ist wahrscheinlich keltisch. Er wurde ungefähr im zweiten oder dritten Jahrzehnt des vierten Jahrhunderts geboren und starb etwa im Jahre 397. Über den Geburtsort des heiligen Liborius ist nichts bekannt, ebenso wenig über den Ort, an dem er gestorben ist. Er war Bischof von Le Mans. Seine Gebeine liegen heute in einem Schrein im Dom zu Paderborn. Die Legende sagt, dass er mit dem heiligen Martin befreundet war, von dem

auch eine Statue in der Liborikirche steht. Auch eine Statue des heiligen Meinolfus steht dort.

Unsere Schule hieß nicht von Anfang an Liborischule. Vorher hieß sie noch katholische Schüchtermann Schule und im Krieg Florian – Geyer – Schule.

Kara Dierks,
Klasse 4B/2009

  1. Florian Geyer

Florian Geyer wurde um 1490 in Giebelstadt geboren und starb am 10. Juni 1525. Er war ein reicher Ritter und sollte eigentlich den Bauern von ihrem Gehalt etwas abnehmen, aber er hatte ein Herz für die Bauern und die anderen armen Leute.

Die Bauern trauten ihm aber wegen seiner Herkunft nicht. Weil er sich für die Rechte der Bauern einsetzte und sich gegen die Vorrechte der Adeligen stellte, wurde er in der Nacht des 10. Junis 1525 von zwei Knechten seines Schwagers ausgeraubt und erstochen. Wo Florian Geyers Leiche liegt ist unklar.

Im zweiten Weltkrieg benannten die Nationalsozialisten eine Division der Waffen-SS nach ihm und später wurde auch ein Grenzregiment der DDR nach Florian Geyer benannt.

Unsere Schule hieß im Krieg eine Zeit lang Florian- Geyer- Schule.

Ana Fiesel,
Klasse 4B/2009

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