Konzepte

1. Inklusion

An der Libori-Grundschule werden Kinder aus vielen verschiedenen Ländern unterrichtet und Kinder mit unterschiedlichem Förderbedarf. Es gibt hier Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche, mit körperlichen Einschränkungen, mit Förderbedarf im emotionalen Bereich ebenso wie Kinder, die in manchen Bereichen schon mehr können, als nach dem Lehrplan von ihnen erwartet wird. Es gibt Kinder, die die deutsche Sprache noch nicht gut beherrschen und erst einmal die für den Alltag notwendigen Grundlagen lernen müssen.

Unser Ziel ist es, jedes der Kinder, die uns anvertraut sind, so zu fördern, dass es seine Möglichkeiten ausschöpfen kann, Hilfe erhält, wo es sie benötigt und noch weiter vorangebracht wird, wo es schon sehr viel kann und weiß.

Manche unserer Schüler werden im Gemeinsamen Lernen unterrichtet. Das kann bedeuten, dass sie nicht den gleichen Lehrplan haben, wie die anderen Kinder des Jahrgangs.

Durch differenzierten Unterrichtsstoff, unterschiedliche Hausaufgaben und speziell zugeschnittene Übungen soll jedes Kind unserer Schule motiviert und nach seinen Fähigkeiten lernen. Dazu haben wir die Unterstützung durch unsere beiden Sonderpädagogen, die mit den Klassen- und Fachlehrerinnen ein gezieltes Förderprogramm absprechen. Frau Redix und Herr Demir sind im Unterricht der Klassen mit im Teamteaching oder arbeiten räumlich getrennt mit einzelnen Kindern oder Kleingruppen- je nachdem, was in diesem Moment angebracht ist.

 

2. Leistungsmessung

Um eine einheitliche Bewertungsgrundlage zu haben, hat die Schulkonferenz folgenden Notenschlüssel beschlossen:

In den einzelnen Fächern setzen sich die Zensuren in unterschiedlicher Weise zusammen, da es für jedes Fach andere verbindliche Anforderungen gibt.

 

3. Verstärkter Englischunterricht

Im Schuljahr 2016/17 beschloss die Schulkonferenz den verstärkten Englischunterricht in das Schulprogramm aufzunehmen. Seit dem Schuljahr 2017/18 wird danach unterrichtet.

Was bedeutete das für unsere Schule?

Laut Lehrplan beginnt der Englischunterricht in der Grundschule im 2. Halbjahr des 1. Schuljahres. Wir beginnen von Anfang an mit Englisch. Manche unserer Schüler kommen aus bilingualen Gruppen ihrer Tageseinrichtung in die Schule. Sie verstehen bereits gut Englisch, kennen englische Lieder, Spiele und Bilderbücher. Für diese Kinder wäre es schade, ein halbes Jahr Englisch-Pause zu haben. Aber auch die Kinder, die im Kindergarten noch kein Englisch gelernt haben profitieren von dem verstärkten Englischunterricht. Je früher Kinder eine Sprache lernen, umso besser verknüpfen sich die benötigten Bereiche des Gehirns. Außerdem gibt uns der verstärkte Englischunterricht Zeit mit noch mehr Spielen, Liedern und Spaß ohne Zeitdruck die Sprache zu lernen.

Sehr erfreulich entwickelt sich unsere Zusammenarbeit mit den BiLi-Gruppen der KiTa Akazienstraße. Jedes Schuljahr wird ein gemeinsames Projekt geplant und durchgeführt. Bei gegenseitigen Besuchen stellen sich Kindergartenkinder und Grundschüler ihre Arbeit vor. Das macht viel Spaß, bereichert den Alltag und natürlich ist es immer toll, vorzuführen, was man gelernt hat.

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